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Virtuelles Anprobe-Studio

Virtuelle Anprobe mit KI

Zuletzt aktualisiert: 5. September 2026

Im Virtual Try-On Studio laden Käuferinnen und Käufer ein Foto von sich hoch, wählen Teile aus, die ihnen gefallen, sehen sie per KI auf dem eigenen Körper dargestellt — und kaufen anschließend das, was ihnen zusagt. Alles läuft direkt in der Storefront, ganz ohne App, und das Foto der Kundschaft wird als Wegwerfmaterial behandelt.

So funktioniert es #

  1. Foto hochladen. Im Studio wird ein Selfie aufgenommen oder hochgeladen. Die Posenerkennung (MediaPipe) läuft direkt im Browser auf dem Gerät, um die Körperhaltung zu erfassen — das Foto wird nicht allein zur Prüfung der Eignung irgendwohin gesendet.
  2. Teile auswählen. Angeboten werden nur Kleidungsstücke, die zur erkannten Pose passen. So hat jede Anprobe gute Chancen, überzeugend auszusehen.
  3. Look erzeugen. Der ausgewählte Artikel wird von einem KI-Anbieter auf das Foto gerendert, und das Ergebnis erscheint in der Studio-Galerie.
  4. Kaufen. Jedes Ergebnis führt über einen Affiliate-Deeplink zum Händler, sodass der Kauf mit einem Tippen abgeschlossen werden kann.

KI-Anbieter #

Die Try-On-Generierung läuft über eine austauschbare Anbieter-Schnittstelle, sodass du die Engine wählen kannst, die zu deinen Anforderungen an Latenz und Kosten passt. Unterstützt werden sowohl asynchrone Anbieter (der Auftrag wird eingereiht und das Ergebnis geliefert, sobald es fertig ist) als auch synchrone Anbieter (der gerenderte Look kommt unmittelbar zurück).

Neue Anbieter lassen sich ergänzen, ohne das Studio anzufassen.

Katalog #

Die für die Anprobe verfügbaren Teile stammen aus einem austauschbaren Katalog-Feed — zum Beispiel einem CJ-Affiliate-Feed oder einer Shopify-Demoquelle. Affiliate-Produkte, die nur weiterleiten, werden aus den normalen Storefront-Listen herausgehalten und erscheinen ausschließlich innerhalb des Try-On-Erlebnisses.

Datenschutz & Aufbewahrung #

  • Das Foto der Kundschaft wird ausschließlich dazu verwendet, die ausgewählten Looks zu rendern.
  • Selfies werden nach einer konfigurierbaren Aufbewahrungsfrist automatisch gelöscht, unterstützt von einer stündlich geplanten Bereinigung — nichts bleibt liegen.
  • Die Posenerkennung läuft clientseitig, das Foto muss das Gerät also nie verlassen, um zu bestimmen, welche Kleidungsstücke infrage kommen.

Damit ist das Studio von Haus aus DSGVO-freundlich: keine langfristige Speicherung persönlicher Bilder.

Verwaltung im Admin-Bereich #

Über die Virtual-Try-On-Verwaltung (ein eigenes Panel) verwaltest du Lieferanten und Affiliate-Katalogquellen, sichtest erzeugte Anproben und konfigurierst die Aufbewahrungsfrist. Der Katalog-Feed wird täglich aktualisiert und die Selfie-Bereinigung läuft stündlich, beides als geplante Kommandos.